Werbebanner sind nach wie vor noch das wichtigste Element der Online-Werbung. Sie stehen in der Tradition grafisch orientierter Werbemittel und sind mit Print-Anzeigen oder Fernsehspots verwandt.  







 
 
Leider gibt es noch keine über alle Werbeträger hinweg standardisierten Formate für Banner. Es existieren aber eine Reihe von Anstrengungen verschiedener Verbände und Interessengruppen, eine solche Übereinkunft zu erreichen. Folgende Formate haben sich bislang durchgesetzt:



Bei der Gestaltung der Banner ist zudem darauf zu achten, dass sie die von den Werbeträgern vorgeschriebenen Höchstgrenzen für die Dateigröße nicht überschreiten.
Grundsätzlich kann zwischen statischen Bannern, animierten Bannern und Bannern mit integrierter Funktionalität unterschieden werden.

Statische Banner - Zur Zeit der ersten Banner konnten Browser lediglich statische, d.h. nicht animierte Grafikdateien anzeigen. Daraus resultierten einfache grafische Banner, die Ihre Aufmerksamkeitswirkung lediglich aus einem Bild generieren. Einzige Interaktionsmöglichkeit ist ein Klick, der auf eine verlinkte Seite des Werbetreibenden führt.

Animierte Banner Bewegte Banner werden eher gesehen, als solche, die nur aus einem Bild bestehen. Das liegt vielleicht daran, dass es für den Menschen entwicklungsgeschichtlich von jeher überlebenswichtig war, auf bewegte Objekte in seinem Blickfeld zu reagieren.

Bereits ältere Browser können das Grafikformat Gif 89a verarbeiten. Dieses Format erlaubt es, eine Sequenz von hintereinander liegenden Einzelbildern anzuzeigen - es entsteht so wie beim Trickfilm eine Animation. Vorteil dieser Technik ist neben der wesentlich besseren Aufmerksamkeitswirkung die Möglichkeit, eine komplexere Werbebotschaft in einem kleinen Film zu kommunizieren. Die Interaktivität eines animierten Banners ist jedoch gegenüber einem statischen Banner nicht erweitert: die einzig mögliche Aktion des Betrachters ist ein Klick auf den Banner. Auch sind animierte Banner wesentlich speicherintensiver und erreichen oft die vom Werbeträger vorgegeben maximale Dateigrösse. Da animierte Banner weder auf Server- noch auf Userseite besondere technische Vorraussetzungen verlangen und auch bei der Bannerentwicklung genügend Freiraum für Kreativität lassen, ist der animierte Banner die zur Zeit am häufigsten verwendete Bannerart.

Banner mit integrierter Funktion
- Im Gegensatz zu statischen oder animierten Bannern besteht ein Html-Banner nicht nur aus einer einzelnen Grafik, die in eine Website integriert wird, sondern aus einer Reihe von HTML-Befehlen, die innerhalb des Quellcodes der Seite des Werbeträgers eingefügt werden. Daraus ergibt sich, dass interactive Elemente wie Pull-Down Menüs und Auswahlboxen verwendet werden können. In Kombination mit Javascript, einer im HTML-Quelltext integrierten Programmiersprache, können HTML-Banner auch andere interactive Elemente enthalten. Beliebit sind z.B. kleine Spiele oder Berechnungsmodule (z.B. für Krankenkassentarif).

Trickbanner - Damit sind Banner gemeint, die bekannte Interaktions-Elemente von Windows (z.B: Pop-ups oder Eingabefelder) verwenden. Sie verführen förmlich zum Daraufklicken. Selbst Interneterfahrene Nutzer fallen immer wieder auf solche Gaukeleien herein. Letztlich bringen Trickbanner dem Werbetreibenden jedoch keinen größeren Erfolg. Schließlich wird der Besucher bloß übertölpelt, vielleicht fühlt er sich sogar hereingelegt und baut so Aversionen gegen denjenigen auf, der ihn herein gelegt hat.
Nachdem die klassischen Banner immer öfter übersehen werden, haben sich verschiedene Sonderwerbeformen etabliert.

Skyscraper - Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich mittlerweile auch vertikale Bannerformate. Sie können meist näher am redaktionellen Inhalt und besser im Fokus der Betrachter positioniert werden und bieten aufgrund ihrer Größe und ihres Formats weitere Gestaltungsmöglichkeiten als herkömmliche Banner. Skyscraper bieten sich jedoch nur für die Schaltung in Onlinemedien an, die sich vertikal in mehrere Spalten gliedern. (Portalgliederung). Werden sie dort geschickt positioniert, erreichen sie Klickraten von bis zu 130% gegenüber der "herkömmlichen" Bannergrößen. Das beliebteste Format für Skyscraper ist 60x468, also ein um 90 Grad gekippter Fullsize-Banner.

Pop ups - Pop ups sind kleine Browserfenster die eine kurze Werbebotschaft enthalten und die sich automatisch zusammen mit der gewünschten Website öffnen um sich über diese zu legen. Der Betrachter hat so eigentlich keine Chance diese Werbebotschaft zu übersehen und muss das Fenster erst wieder schließen um der Werbung auszuweichen. Aber Vorsicht: Studien und Statistiken belegen, dass Pop-Up Werbeinblendungen zwar vom Rezipienten weitaus häufiger wahrgenommen werden als normale Werbebanner, sie werden aber auch gleichzeitig als wesentlich störender empfunden. Die negative Bewertung des Werbemittels Pop-Ups kann auch das Image der Werbenden negativ beeinflussen.
 
         














(dt.Animiertes GIF), ein spezielles GIF-Format, bei...
auch Robot oder Spider genannt, ein...
Datei, mit der alle Zugriffe auf...